Unbemannte Raumsonden
last updated: 19:23:52/04.01.01 |
Lunar Retriever 1
Der Lander
Art:
Mond-Lander
Homepage:
http://www.appliedspace.com/mission/spacecraft.htm
Missions-Start:
Frühling 2002
Missionsbeschreibung:
Lunar Retriever ist eine privat finanzierte Mission, die das erste Mal seit 30 Jahren Mondgestein zur Erde bringen soll. Wie auch bei anderen privat finanzierten Missionen wie z.B. NEAP, soll die Nutzlast (verschiedene Experimente oder Kameras), sowie das zurückgebrachte Mondgestein das Geld für die Mission einbringen. Das Ziel sind 10-15 kg Mondgestein aus dem Mare Nectaris, aus dem bisher kein Mondgestein auf der Erde präsentiert werden kann.
Aktueller Missions-Status:
Das Projekt steht noch auf sehr unsicheren Beinen, zwischenzeitlich sah die Planung so aus, das man nur landen, aber keine Materialproben zur Erde zurückbringen will. Der Starttermin dürfte auf alle Fälle aus Optimistenhand kommen.
Wichtige Missionsdaten:
Frühling 2002 <<< 
Start
Das Design der Sonde soll sich stark an die Luna-Sonden der damaligen UDSSR anlehnen. Zentral angebracht, an der Spitze der Sonde, ist das Ascent-Module mit der aufgesetzten Sample-Return-Capsule (SRC) zu sehen. Gut zu erkennen auf dem Bild, das weiß-graue Modul mit der ASR-Aufschrift. Diese beiden Teile wiegen 125 kg und 15 kg, zusätzlich kommen noch maximal 15 kg Mondmaterial hinzu, die während dem Aufenthalt auf dem Mond gesammel werden sollen. Das Ascent-Module wird von der Mondoberfläche aufsteigen, und die SRC zur Erde bringen, die in die Erdatmosphäre eindringen soll und wird (warhscheinlich) per Fallschirm auf dem letzten Metern zum Erdboden abgebremst.

(39KB)
Der ganze untere Block wird auf dem Mond verbleiben, nachdem die Sonde vorher mit ca. 4 Meter/Sekunde auf dem Mond aufgesetzt hat. Der Lander ist ein vierbeiniges Modul, gut zu erkennen die großen Treibstofftanks (gelb), die Solarzellen und die Hauptantenne. Das Gewicht des Landers beträgt (ohne das Ascent-Module) 530 kg, hat 2 Meter Durchmesser und ist 1,8 Meter hoch.. An Bord befinden sich wenige Instrumente, u.a. eine Kamera, die ‚LIVE’-Bilder zur Erde funken soll. Die lange Mondnacht soll die Sonde ‚schlafend’ verbringen, bis die Solarzellen wieder Energie für einen weiteren Mondtag liefern können.
Daten aktualisiert am 15.11.2000